![[Edmund Bojanowski]](obrazki/edbojan1.gif)
"Diener Gottes" - Edmund Bojanowski
Das Museum wurde am 16. November 1981 eroeffnet. Ein zerfallener Gutshof wurde innerhalb von eineinhalb Jahren dank den angestrengten Bemuehungen der Handwerker und der Schueler der Landwirtschaftsschule in den schweren 80-er renoviert. Hier kam zur Welt "Diener Gottes" - Edmund Bojanowski, der barmherzige Samariter, Gruender der Kongregation der Schwestern Maegde Mariens von der Unbefleckten Empfaengnis. Das Gebaeude war urspruenglich aus Holz, hatte die Skelettkonstruktion, mit Ton ausgefuellt. Waehrend der Renovierungsarbeiten wurden zwar keramische Materialien verwendet, aber man legte einen groBen Wert auf die Beibehaltung aller originalen architektonischen Ausfuehrungen. Eine besonders wichtige Rolle bei diesen Arbeiten hatte Wawrzyniec Kopczynski, der Woiwodschaftskonservator fuer Denkmaeler in Leszno. Das Museum wurde von Joanna Krumrey, der damaligen Woiwodin der Lesznoer Region eroeffnet. An dem Fest nahmen die Schwestern Maegde Mariens von der Unbefleckten Empfaengnis aller Kongregationen, die Priester Philippiner vom Gostyner Kloster, zahlreiche Gaeste und Schueler teil.
![[Der historische Gutshof; heute - das Museum im Schulpark]](obrazki/dworek1.gif)
Der historische Gutshof; heute - das Museum im Schulpark (aus dem 18. Jh.)
Die Exponate wurden in sieben kleinen Raeumen untergebracht. Im ErdgeschoB befindet sich die archaelogische Exposition von den in der Naehe von Grabonog durchgefuehrten Ausgrabungen (ausgeliehen von der Polnischen Wissenschaftsakademie - das Archaelogische Institut in Posen). Zwei naechste Raeume gedenken der Persoenlichkeiten, die fuer die Entwicklung der Kultur der Region beitrugen. Der kleine Salon, typisches Biedermeierstil, erinnert an fruehere Adelsgutshoefe. Zu sehen sind hier Jagdtrophaee und Militaria. In der naechsten Stube werden Trachten aus der Biskupizna - Region und Musikinstrumente gezeigt. Das Museum bietet dem Besucher Einblick in das Leben und die Arbeitswelt der heimischen Bevoelkerung - zu sehen sind hier ethnographische Sammlungen, vor allem Haushaltsausstattung, geschenkt von den Einwohnern der bei Gostyn liegenden Doerfer. Im ObergeschoB, in der kleinen Stube wird dem Besucher Edmund Bojanowski vorgestellt, hiesige historische und weit ueber seine Heimat hinaus bekannt gewordene Persoenlichkeit. Verschiedene Dokumente und Andenken, geschenkt von den Schwestern Maegde Mariens von der Unbefleckten Empfaengnis; dann auch zahlreiche Andenken aus Missionslaendern (Kamerun, Sambia, Bolivien, Brasilien u. a.), sind hier zu sehen.
In den Jahren 1982÷84 bereicherte sich das Museum um einige wertvolle ethnographische Exponate, u. a. Landwirtschaftsmaschinen aus dem 19. Jh. Neben dem Museum wurden 4 Ausstellungsholzschuppen mit Dachschindel erbaut, eingebettet in den schoenen Park. Hierher wurde auch die kleine Bockmuehle verlagert und renoviert.
Am 8. Dezember 1983 wurde das Bojanowski - Heimatmuseum juristisch anerkannt. Sein Statut wurde vom Rat der Gemeinde Piaski aufgestellt.
Im Juli 1982 wurde das Museum von Prof. Dr Stanislaw Helsztynski, Schriftsteller und Uebersetzer der englischen Literatur besucht. Es wurde damals bestimmt, ein Raum des Museums werde "Helsztynianeum" heiBen. Stanislaw Helsztynski schenkte dem Museum zahlreiche Dokumente, Fotos, Buecher und Manuskripte aus seinen privaten Sammlungen. Man konnte eine Bibliothek und einen Leseraum errichten. Heute befinden sie sich in dem neuen Gutshof (erbaut neben dem alten, etwa um 1820). Edmund Bojanowski verbrachte dort fast 30 Jahre seines schoepferischen Lebens.
1987 erbaute man eine Schmiede, in den Jahren 1990÷91 eine Tischlerei. Hier werden alte Exponate renoviert und repariert. Die beiden Gebaeude sind heute denkmalgeschuetzte Objekte. Im Fruehling 1989 bereicherte sich das Museum um die Gemaeldesammlung. Im neuen Gutshof haengen die Bilder der professionellen Maler und Graphiker, Freilichtmalerei; die Bilder, die im Freien in Grabonog geschaffen wurden. In demselben Jahr schenkten die Abteilung fuer Kultur und Sport der Woiwodschaftsverwaltung und das Buero fuer Kuenstlerische Ausstellungen in Leszno dem Museum in Grabonog weitere Bilder. Sie stellen vor allem die Sehenswuerdigkeiten unserer Leszno Region dar. Im Winter und Fruehling 1990 schuf Czeslaw Ptak, Bildhauer, in Szelejewo geboren, auf dem Dachboden des alten Gutshof eine Galerie der Volks- und Sakralkunst. Sie erweckt in Besuchern groBes Interesse dank der originellen und auBergewoehnlichen Ausstattung.
Zur Zeit hat das Museum ueber 7000 Exponate. Einen groBen Wert haben vor allem ethnographische Sammlungen, originale Trachten der Biskupizna-Region, Werkzeuge und Haushaltsgeraete. Man lenkt die Aufmerksamkeit der Besucher auf alte Landwirtschaftsmaschinen und Anlagen, die in den Holzschuppen ausgestellt sind (ueber 100 Exponate). Das Museum ist auch auf seine Bibliothek stolz. Innerhalb von letzten 15 Jahren wurde das Museum von ueber 100 Tausend Besuchern besichtigt, u. a. - von dem Primas Polens und vom Apostolischen Legaten. Das Museum erforscht die Geschichte der Region und gibt verschiedene Publikationen heraus (u. a. "Grabonoskie Zapiski Regionalne").
Diese Institution war von Anfang an bis 1985 von Dr. Stanislaw Sroka, Direktor der Landwirtschaftsschule gefuehrt. Diese Funktion uebernahm dann Frau Teresa Sroka.
Oeffnungszeiten des Museums sind nicht feststehend. Wir empfehlen Ihnen, ueber den geplanten Besuch brieflich oder telefonisch im Sekretariat der Schule Bescheid zu geben.
Bearbeitung: Teresa Sroka
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Aktualisiert: 11.10.2001 r.